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Tauchunfallverhütung
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Medienberichte

 


Taucher tödlich verunglückt (Bodensee, Jura)

Bottighofen/TG. Am Sonntag verunglückte bei einem Tauchgang im Bodensee vor Bottighofen ein 34-jähriger Schweizer tödlich.

Der im Kanton Aargau wohnhafte Mann tauchte zusammen mit drei Kollegen kurz vor 11 Uhr zum Wrack der "Jura", einem 1864 gesunkenen Raddampfer. Aus noch ungeklärten Gründen kehrte der als erfahren geltende Taucher danach nicht zurück an die Oberfläche. Taucher der Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau fanden ihn später leblos beim Schiffswrack. Die Todesursache wird im Institut für Rechtsmedizin St. Gallen abgeklärt. Seine Begleiter stiegen unverletzt auf. Das Bezirksamt Kreuzlingen hat eine Untersuchung eingeleitet. Die "Jura" liegt rund 1,3 Kilometer vom Ufer entfernt auf einer Tiefe von rund 40 Meter und ist ein beliebtes Tauchziel. Kapo TG

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Warum gibt es nicht mehr Informationen?

Die FTU wird immer wieder mit der Frage konfrontiert, wieso sie nicht mehr Details von Tauchunfällen publizieren. Auch wirft man ihr vor, sie würde "aus Bequemlichkeit" hinter dem Datenschutz verstecken und "auf den Informationen hocken".

Leider sind der Datenschutz, aber noch vielmehr das Amtsgeheimnis und das Arztgeheimnis die grossen Hindernisse, die kaum zu überwinden sind. Zudem hat die FTU als Verein des privaten Rechts keinerlei Recht auf Einsicht in behördliche Akten (Polizei, Gerichte, Gutachter etc.) und wird auch nicht von Behörden über Tauchunfälle informiert. Die Lösung dieses Problems funktioniert nur über die Entbindung von den verschiedenen Geheimnissen durch den Betroffenen bzw. bei einem Toten durch dessen Verwandten - sofern überhaupt möglich.

Aus diesem Grund können wir gemeinsam nur eines tun: Alle Taucher aufrufen, dass sie nach einem Tauchunfall den Hergang mit allen Details der FTU melden und diese gleichzeitig ermächtigen, den Sachverhalt in geeigneter Form zu publizieren.