Fachstelle für
Tauchunfallverhütung
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Medienberichte

 


Tauchunfall lief glimpflich ab (Bodensee, Rohrschach/SG)

Rorschach/SG. Am Sonntag, gegen 16 Uhr, geriet ein Taucher (37) beim Tauchplatz Hauptbahnhof in Ufernähe in Not. - Kapo SG/MC

Drei Taucher, die zufälligerweise an der gleichen Stelle unterwegs waren, brachten ihn an Land und leisteten Erste Hilfe.

Anschliessend wurde der Verunfallte zur Kontrolle und Überwachung ins Spital gebracht. Der Einsatz der ebenfalls aufgebotenen REGA war glücklicherweise nicht nötig.

Weshalb der an und für sich geübte Taucher alleine ins Wasser stieg und in Not geriet, ist Gegenstand der Ermittlungen der Kantonspolizei.

Da der 37-Jährige zum ersten Mal mit seiner neuen Ausrüstung zu einem Tauchgang antrat, könnten Unkenntnisse beim Handling zum Unfall geführt haben.

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Warum gibt es nicht mehr Informationen?

Die FTU wird immer wieder mit der Frage konfrontiert, wieso sie nicht mehr Details von Tauchunfällen publizieren. Auch wirft man ihr vor, sie würde "aus Bequemlichkeit" hinter dem Datenschutz verstecken und "auf den Informationen hocken".

Leider sind der Datenschutz, aber noch vielmehr das Amtsgeheimnis und das Arztgeheimnis die grossen Hindernisse, die kaum zu überwinden sind. Zudem hat die FTU als Verein des privaten Rechts keinerlei Recht auf Einsicht in behördliche Akten (Polizei, Gerichte, Gutachter etc.) und wird auch nicht von Behörden über Tauchunfälle informiert. Die Lösung dieses Problems funktioniert nur über die Entbindung von den verschiedenen Geheimnissen durch den Betroffenen bzw. bei einem Toten durch dessen Verwandten - sofern überhaupt möglich.

Aus diesem Grund können wir gemeinsam nur eines tun: Alle Taucher aufrufen, dass sie nach einem Tauchunfall den Hergang mit allen Details der FTU melden und diese gleichzeitig ermächtigen, den Sachverhalt in geeigneter Form zu publizieren.