08.02.2016 - www.20min.ch, www.tgc.ch
Kategorie: Generelle Medienberichte , Tödliche Tauchunfälle

Taucher kommt im Genfersee ums Leben


Ein erfahrener Taucher ist im Genfersee ertrunken. Ein Roboter fand den 44-Jährigen in grosser Tiefe.


Ein 44-jähriger Mann aus der Region Morges ist am Samstagnachmittag im Genfersee während eines Tauchgangs verunfallt. Der Leichnam wurde am Sonntag in 95 Metern Tiefe gefunden.

Die Ehefrau des erfahrenen Tauchers informierte am späten Samstagabend die Polizei, nachdem ihr Mann nicht vom Tauchgang zurückgekehrt war. Laut ihren Angaben wollte der 44-Jährige mit einem Freund in der Nähe des Schlosses Chillon in Veytaux seinem Hobby nachgehen. Schliesslich tauchte er alleine in den Genfersee.

Das schlechte Wetter verunmöglichte es den Rettungskräften zuerst, unter Wasser nach dem Vermissten zu suchen. Polizeitaucher und ein Roboter machten sich dann ab dem frühen Sonntagmorgen auf die Suche. Der Roboter fand den leblosen Körper am Nachmittag in grosser Tiefe. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein, wie die Kantonspolizei Waadt mitteilte. (mlr/sda)

 

Accident mortel de plongée sur la RivieraVaud

Le corps d'un plongeur quadragénaire, porté disparu depuis samedi soir, a été retrouvé dimanche après-midi par la police.

Un plongeur confirmé, âgé de 44 ans et domicilié dans la région de Morges, qui avait prévu de s’immerger dans le lac Léman samedi après-midi, n’a plus donné de ses nouvelles. Les recherches entreprises ont permis de retrouver le corps dimanche, selon un communiqué de la police cantonale vaudoise.

Samedi, aux environs de 21h, l’épouse du plongeur a pris contact avec la police pour annoncer qu’elle était sans nouvelle de son mari qui s’était rendu dans la région du Château de Chillon pour s’immerger avec un ami. Ce dernier a finalement renoncé à l’accompagner.

Les premières recherches sur les berges ont permis à la Police Riviera de retrouver le véhicule du plongeur sur la commune de la Tour-de-Peilz. Un hélicoptère de la Rega et un bateau du sauvetage de Villeneuve ont entrepris immédiatement des recherches en surface. Les mauvaises conditions météorologiques n’ont pas permis des investigations sous-marines.

Les recherches en profondeur ont repris dimanche avec un bateau des gardes-frontière, un bateau de la police cantonale, 6 plongeurs de la gendarmerie vaudoise et un robot du groupe de recherche électronique de la police cantonale genevoise. Le corps de la victime a finalement été retrouvé par le robot dans l’après-midi par 95 mètres de fond. 

 

Subacqueo di 44 anni muore nel Lago Lemano

Il corpo del subacqueo è stato ritrovato ad una profondità di 95 metri.

LOSANNA - Il corpo senza vita di un esperto subacqueo di 44 anni è strato trovato oggi nel lago Lemano. A dare l'allarme era stata ieri la moglie, precisa oggi la polizia cantonale vodese in una nota.

Le ricerche sono scattate ieri dopo il ritrovamento dell'auto dell'uomo nel comune di Tour-de-Peilz (VD), in un luogo frequentato dagli amanti delle immersioni.

Sono riprese stamani all'alba e il corpo del subacqueo è stato ritrovato nel pomeriggio ad una profondità di 95 metri da un robot del gruppo di ricerca elettronica della polizia cantonale ginevrina, precisa la nota. Sul caso è stata aperta un'inchiesta.


Letzte Medienberichte

Die letzten von der FTU registrierten Medienberichte zum Thema Tauchen:

Die von der FTU gesammelten Medienberichte sind in folgenden Themenkreisen gruppiert:


Warum nicht mehr Informationen?

Die FTU wird immer wieder mit der Frage konfrontiert, wieso sie nicht mehr Details von Tauchunfällen publizieren. Auch wirft man ihr vor, sie würde "aus Bequemlichkeit" hinter dem Datenschutz verstecken und "auf den Informationen hocken".

Leider sind der Datenschutz, aber noch vielmehr das Amtsgeheimnis und das Arztgeheimnis die grossen Hindernisse, die kaum zu überwinden sind. Zudem hat die FTU als Verein des privaten Rechts keinerlei Recht auf Einsicht in behördliche Akten (Polizei, Gerichte, Gutachter etc.) und wird auch nicht von Behörden über Tauchunfälle informiert. Die Lösung dieses Problems funktioniert nur über die Entbindung von den verschiedenen Geheimnissen durch den Betroffenen bzw. bei einem Toten durch dessen Verwandten - sofern überhaupt möglich.

Aus diesem Grund können wir gemeinsam nur eines tun: Alle Taucher aufrufen, dass sie nach einem Tauchunfall den Hergang mit allen Details der FTU melden und diese gleichzeitig ermächtigen, den Sachverhalt in geeigneter Form zu publizieren.


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