12.04.2016 - kapo.zh.ch / www.20min.ch
Kategorie: Generelle Medienberichte , Tödliche Tauchunfälle

Küsnacht: Tauchunfall mit Todesfolge

Ein Mann ist am Dienstagabend (12.4.2016) in Küsnacht bei einem Tauchunfall gestorben.

Der 47-jährige Mann machte mit mehreren Kollegen in Küsnacht auf Höhe der Seestrasse 39 einen Tauchgang im Zürichsee. Dabei kam es kurz vor 21 Uhr zu einem Zwischenfall, so dass die Taucher ihren Kollegen an die Wasseroberfläche und schliesslich ans Ufer auf den Steg bringen mussten. Der Gesundheitszustand des Verunfallten war inzwischen so kritisch, dass erste Hilfe geleistet werden musste. Gleichzeitig wurden die Sanität und ein Rettungshelikopter aufgeboten. Die Fachleute versorgten den Taucher weiter, er verstarb jedoch noch bei der Unfallstelle.
Die Kantonspolizei Zürich, die Staatsanwaltschaft und das Forensische Institut Zürich FOR untersuchen nun die genauen Umstände des Unfalls.

Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei Zürich, der Sanität und einem Rettungshelikopter die Gemeindepolizeien Meilen-Herrliberg-Erlenbach und Oetwil am See sowie die Feuerwehr Küsnacht.


Kantonspolizei Zürich

 

Un plongeur perd la vie dans le lac de Zurich

Un plongeur s'est retrouvé en situation de détresse à Küsnacht (ZH). Malgré l'aide de plusieurs autres plongeurs et l'intervention de secours, il est décédé sur place.

Un homme âgé de 47 ans a perdu la vie mardi soir dans le lac de Zurich à la hauteur de Küsnacht. Malgré l'aide de plusieurs autres plongeurs et l'intervention de secours, le malheureux est décédé sur place.

Lors de la plongée le quadragénaire s'est retrouvé en situation de détresse. Ses compagnons l'ont remonté sur les berges et ont tenté de le ranimer, jusqu'à l'arrivée des secours et d'un hélicoptère, indique la police cantonale dans un communiqué. Une enquête a été ouverte pour éclaircir les circonstances du drame.

(nxp/ats)

 

Letzte Medienberichte

Die letzten von der FTU registrierten Medienberichte zum Thema Tauchen:

Die von der FTU gesammelten Medienberichte sind in folgenden Themenkreisen gruppiert:


Warum nicht mehr Informationen?

Die FTU wird immer wieder mit der Frage konfrontiert, wieso sie nicht mehr Details von Tauchunfällen publizieren. Auch wirft man ihr vor, sie würde "aus Bequemlichkeit" hinter dem Datenschutz verstecken und "auf den Informationen hocken".

Leider sind der Datenschutz, aber noch vielmehr das Amtsgeheimnis und das Arztgeheimnis die grossen Hindernisse, die kaum zu überwinden sind. Zudem hat die FTU als Verein des privaten Rechts keinerlei Recht auf Einsicht in behördliche Akten (Polizei, Gerichte, Gutachter etc.) und wird auch nicht von Behörden über Tauchunfälle informiert. Die Lösung dieses Problems funktioniert nur über die Entbindung von den verschiedenen Geheimnissen durch den Betroffenen bzw. bei einem Toten durch dessen Verwandten - sofern überhaupt möglich.

Aus diesem Grund können wir gemeinsam nur eines tun: Alle Taucher aufrufen, dass sie nach einem Tauchunfall den Hergang mit allen Details der FTU melden und diese gleichzeitig ermächtigen, den Sachverhalt in geeigneter Form zu publizieren.


Wichtige Links

Die wichtigsten Informationen mit einem Klick: