Tauchsymposium 23. Januar 2017


Tauchunfall – Technisches oder menschliches Versagen?

Die FTU freut sich, alle interessierten Taucherinnen und Taucher zum nächsten Tauchsymposium einzuladen.

Im Zentrum der Vorträge stehen die Themen Dekompressionskrankheit erkennen und Erste Hilfe-Massnahmen einleiten sowie die Frage, wie technische Fehler vermieden werden können.


  • Datum: 23. Januar 2017, Montag
  • Zeit: 19.00 Uhr bis ca. 21.30 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr)
  • Ort: Volkshaus, "Weisser Saal", Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich
  • Eintritt: frei (Kollekte)

In der Umgebung des Volkshaus hat es nur wenige Parkplätze. Wir empfehlen deshalb die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel: ab Zürich Hauptbahnhof Tram Nr. 3 oder 14 bis Station Stauffacher, ab Bellevue Tram Nr. 2 oder 9 bis Station Stauffacher .


Bitte erzählt euren Kolleginnen und Kollegen vom Anlass. Druckt gerne die Einladung aus und verteilt sie oder verweist auf die Einladung auf dieser Homepage. Vielen Dank für Euer Interesse!

Details zu den Referenten und Referaten

Frau Dr. med. Roswitha Prohaska, Wien, Ärztin für Allgemeinmedizin und Notärztin, Arbeitsmedizin, Palliativmedizin, Tauch- und Hyperbarmedizin (ECHM/EDTC). Zu ihren Spezialgebieten gehören Untersuchungen von Berufstauchern und Druckluftarbeitern. Sie ist zudem Tauchlehrerin, und DAN Instructor.

Im Zentrum ihres Referats steht der Mensch, der eine Dekompressionskrankheit oft nicht erkennen will. "Tauchunfall bei mir doch nicht" ist eine weit verbreitete Fehleinschätzung. Frau Dr. Prohaska zeigt, wie der Taucher die unterschiedlichen Symptome eines Dekompressionszwischenfalls sicher erkennt. Nur so können die richtigen Erste Hilfe-Massnahmen schnell und effektiv eingeleitet werden. Das mildert die Schwere des Deko-Unfalls und Spätfolgen können vermieden werden.

Herr Dr. rer. nat. Dietmar Berndt, Physiker, Europa-Ingenieur (EUR-ING), öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Tauchausrüstungen - Unfallursachenermittlung und Technikbewertungen, ist Mitglied in deutschen (DIN) und europäischen (CEN) Normenausschüssen für Tauchausbildung sowie div. Tauchmaterial uvm.

Er analysiert tödlich verlaufene Tauchunfälle im Kaltwasser und unter Eis. Dabei wird das Augenmerk auf technische Auslöser, auf das Verhalten des Tauchers und seines Tauchpartners gerichtet. Dr. Berndt zeigt die Gemeinsamkeiten vieler Unfälle auf. Dazu gehören die Abfolge und die Verknüpfung von technischen und menschlichen Fehlern. Oft beginnen die Probleme bereits vor dem Tauchgang.

FTU-News

Die letzten Neuigkeiten der FTU:

  • Tauchsymposium 23. Januar 2017

    20.12.2016 - Das Tauchsymposium 2017 findet im Volkshaus Zürich statt. Interessierte Taucherinnen und Taucher sind herzlich dazu eingeladen.
  • Eistauchen - Schwarzeis

    19.12.2016 - Wir erinnern daran, dass auch bei Schwarzeis die Sicherheitsempfehlungen der FTU Gültigkeit haben.

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