Fachstelle für
Tauchunfallverhütung
Postfach 1701
CH-8026 Zürich
E-Mail: auskunft@ftu.ch


Über die FTU

 


Bild zum Absatz
Samarangersee, Österreich, 2000 (Foto: Thomas Ehrensperger)

Geschichte

Die Schweizerische Fachstelle für Tauchunfallverhütung(FTU) wurde 1995 als unabhängige Verbandsorganisation gegründet. Mitglieder sind alle in der Schweiz tätigen tauchsportlichen Verbände sowie weitere interessierte Organisationen, unter anderen Divers Alert Network (DAN), Professional Assosiation of Diving Instructors (PADI), National Assotiation of Underwater Instructors (NAUI), Scuba Scools International (SSI), Schweizerischer Unterwasser-Sport-Verband (SUSV), Schweizerische Gesellschaft für Unterwasser- und Hyperbarmedizin (SGUHM), Wasserschutzpolizei der Stadt Zürich, Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG),Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU), Interverband für Rettungswesen (IVR), Schweizerische Rettungsflugwacht (REGA).

Zweck

Die FTU ist eine verbandsneutrale, unabhängige Nonprofit-Organisation. Ihre Ziele sind:

  • Fördern der Sicherheit durch Ausarbeiten von Empfehlungen für Sporttaucher und Sporttaucherinnen sowie Tauchlehrer und Tauchlehrerinnen.
  • Öffentlichkeitsarbeit und Information im Interesse des sicheren Tauchsportes.
  • Erforschen und Erfassen des Tauchverhaltens von Schweizer Tauchern und Taucherinnen.
  • Erstellen und publizieren von regelmässigen Unfallstatistiken basierend auf eigenen Erhebungen und in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen.
  • Fachgremium im Bereich Tauchunfallprävention durch enge Zusammenarbeit mit den Tauchverbänden.
  • Erstellen von unabhängigen Expertisen und Gutachten für Privatversicherer und Behörden.

Methodik

Die FTU stellt einen in Zusammenarbeit mit der internationalen Organisation Divers Alert Network (DAN) erarbeiteten Erfassungsbogen für Tauchzwischenfälle zur Verfügung. Taucher und Taucherinnen, die beim Tauchen technische oder körperliche Probleme feststellten, sind eingeladen, den Fragebogen auszufüllen und zur Auswertung der FTU zur Verfügung zu stellen. Dabei interessieren nicht nur tödlich Unfallereignisse, sondern auch einfache Zwischenfälle, wie starke Müdigkeit nach dem Tauchgang, ausgeprägter Tiefenrausch, Verletzungen und Beschwerden allgemeiner Art, die mit einem Tauchgang in Zusammenhang stehen, oder anderweitige Zwischenfälle, welche zu einer heiklen Situation unter Wasser geführt haben. Durch die statutarisch festgelegte Trennung der Personendaten von den Unfalldaten wird den Beteiligten umfassender Persönlichkeitsschutz garantiert.

Die eingegangenen Erhebungsbögen werden von ausgewiesenen Spezialisten der Bereiche Recht, Tauchmedizin und Tauchausbildung ausgewertet und in die Tauchunfall-Statistik aufgenommen. Die Ergebnisse der Auswertungen und allfälliger persönlicher Nachfragen werden in Fachgremien diskutiert, welche daraus Empfehlungen zu Handen der Tauchsportverbände und Ausbildungsorganisationen erarbeiten.

Personen

Vorstand:

Beirat der Tauchverbände

  • CMAS: Rolf Müller, Schaufelackerweg 6, 4314 Zeiningen
  • NAUI: vakant
  • PADI: Pascal Dietrich, Oberwilerstr. 3, 8442 Hettlingen/ZH
  • SSI: Hansruedi Wittwer Letziwiestrasse 5, 9604 Lütisburg
  • SUSV: Info, Könizstrasse 161, 3097 Liebefeld BE

Mediendienst

Für Auskünfte und Hilfestellungen an Journalisten und Journalistinnen, steht die FTU gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich an die Medienverantwortliche Beatrice Kalberer. Aus Datenschutzgründen kann die FTU jedoch keine Kontakte zu Unfallopfern vermitteln.

Weitere Informationen


Mitglieder und Partner der FTU:

      
      
      
      
      
      
... und andere